Du bietest deinem Hund die offene Hand an. Er kennt den Handtouch, dreht den Kopf und berührt sie mit der Nase. Du markierst den Kontakt und gibst ihm die vertraute Belohnung. Beim nächsten Mal kommt die Nase etwas seitlich an, danach gelingt die Berührung wieder mitten auf der Hand.
Die Aufgabe scheint einfach. Trotzdem muss dein Hund das Ziel finden, Kopf und Körper passend bewegen und die Bewegung am Kontakt beenden. Währenddessen erhält sein Nervensystem ständig neue Information darüber, wo die Hand ist und wie er sich selbst bewegt. Mit Übung kann daraus ein Ablauf werden, der genauer gelingt und sich an eine etwas andere Ausgangsposition anpassen lässt.
Eine Bewegung steuern und aus ihr lernen
Wenn die Nase zur Hand geht, wird die Bewegung vorbereitet und zugleich fortlaufend abgestimmt. Dein Hund sieht die Hand, erhält Rückmeldungen über seine Körperlage und spürt schließlich den Kontakt. Das Nervensystem nutzt dabei auch Erwartungen darüber, welche Sinneseindrücke eine eigene Bewegung auslösen wird. Weicht die tatsächliche Rückmeldung davon ab, kann das Korrekturen und spätere Versuche beeinflussen.
Die feinere Forschung dazu stammt überwiegend aus menschlichen Zielbewegungen und vergleichender Motorlernforschung. Sie hilft uns zu verstehen, welche Aufgaben beim Bewegen gelöst werden: ein Ziel erreichen, die laufende Bewegung abstimmen und Erfahrungen für den nächsten Versuch nutzen (Wolpert et al., 2011).
Beim Handtouch bekommt dein Hund auf zwei miteinander verbundenen Wegen Information. Lage, Bewegung und Berührung helfen ihm, die Nase zur Hand zu führen. Marker und folgende Belohnung machen den gelungenen Kontakt für diese Aufgabe bedeutsam. So verändern Erfahrung mit dem Bewegungsweg und Erfahrung mit seiner Folge gemeinsam, was beim nächsten Versuch verfügbar ist.
Das wird besonders anschaulich, wenn du die Hand zwischen zwei Versuchen ein wenig versetzt und dann wieder ruhig hältst. Dein Hund kann das vertraute Ziel aus einem anderen Winkel erreichen. Dafür genügt es nicht, irgendeine Kopfbewegung häufiger zu zeigen: Die Bewegung muss zur neuen räumlichen Beziehung passen.
Welche Netzwerke dabei zusammenarbeiten
Motorbezogene Bereiche der Großhirnrinde wirken an der Steuerung von Bewegungen mit. Das Kleinhirn hilft, ihre zeitliche und räumliche Abstimmung an die eintreffenden Informationen anzupassen. Die Basalganglien beteiligen sich daran, Handlungen zu beginnen, fortzuführen oder zurückzuhalten. Diese Beiträge sind über Rückkopplungsschleifen miteinander verbunden (Cerda-Gonzalez et al., 2021; Fletcher & Beitz, 2011).
Bei der Nasenberührung gehört deshalb mehr zusammen als das Erkennen des Ziels. Die Bewegung muss zum Standort deines Hundes passen, während Kopf und Körper sich bereits verändern. Mit geeigneter Übung werden passende Bewegungslösungen leichter verfügbar. Ob das gelingt, siehst du auch daran, wie dein Hund den Weg zur Hand ausführt und wie er auf eine kleine Änderung reagiert.
Im Cockpit kannst du dir das als das Üben einer Route vorstellen. Der Kapitän verfolgt das Ziel, während neue Meldungen über den Flug eintreffen und die Bewegung weiter abgestimmt wird. Mit Erfahrung lässt sich die vertraute Route leichter fliegen; bei einem veränderten Startpunkt braucht es eine passende Anpassung. Die Crew im Cockpit gibt dir das Bild dazu, die folgenden Fachdetails erklären die beteiligten Vorgänge genauer.
Fachlich genauer: Vorhersage, Rückmeldung und Bewegungsnetzwerke
Sensorimotorische Kontrolle verbindet Erwartungen über eigene Bewegungsfolgen mit eintreffender Information. Eine vorbereitete Bewegung kann dadurch schon beginnen, bevor jede Rückmeldung vorliegt. Aufgabenabhängige Rückkopplung hilft beim laufenden Korrigieren; Erfahrung aktualisiert außerdem Erwartungen und verfügbare Bewegungslösungen (Wolpert et al., 2011).
In menschlichen Zielbewegungen unterschieden Izawa und Shadmehr Information über den sichtbaren Bewegungsverlauf von Information über Erfolg oder Misserfolg. Bei verändertem Bildschirmfeedback passten die Versuchspersonen ihre Bewegung an. Je nach verfügbarem Feedback unterschieden sich jedoch die anschließende Einschätzung der Handposition und die räumliche Übertragung. Das macht unterschiedliche Lernbeiträge sichtbar (Izawa & Shadmehr, 2011).
Die anatomischen Rückkopplungen sind aus veterinäranatomischer und vergleichender Forschung bekannt. Motorbezogener Cortex erreicht das Kleinhirn unter anderem über Brückenkerne. Ausgänge tiefer Kleinhirnkerne gelangen über den Thalamus wieder zu motorbezogenen Cortexnetzwerken. Weitere Schleifen verbinden Cortex, Striatum, Basalganglien-Ausgangskerne und Thalamus. Das Kleinhirn erhält außerdem Information aus Körper und Gleichgewichtssystem (Cerda-Gonzalez et al., 2021; Fletcher & Beitz, 2011).
Sensorische Vorhersage und anatomische Rückkopplung erklären zusammen, welche Anforderungen Bewegungslernen stellt. Die Lage und Verbindungen der beteiligten Bereiche zeigt Woraus besteht eigentlich das Gehirn deines Hundes?.
Woran eine Bewegung genauer wird
Präzision bedeutet hier, die ruhig angebotene Hand zuverlässig zu erreichen. Der Weg dorthin darf kleine Unterschiede haben. Dein Hund steht beim nächsten Versuch vielleicht etwas anders, gleicht sein Gewicht aus oder nähert die Nase aus einem anderen Winkel. Wenn das Ziel trotzdem körperlich leicht erreicht wird, können diese Unterschiede zur Aufgabe passen.
Manchmal steigt die Trefferzahl auch, weil ein Hund langsamer wird. Das kann im Training ein sinnvoller Zwischenschritt sein. Es lohnt sich trotzdem, beides wahrzunehmen: Wie genau trifft er, und wie verändert sich dabei sein Tempo? Motorlernforschung unterscheidet deshalb die bloße Zahl gelungener Versuche von Veränderungen der Bewegungssteuerung (Shmuelof et al., 2012).
Beim Beobachten schaue ich auch auf die eigene Hand. Schiebe ich sie im letzten Moment zur Nase, habe ich einen Teil der räumlichen Aufgabe selbst gelöst. Halte ich sie dagegen jedes Mal an einer anderen Stelle, verlange ich bereits Anpassung, obwohl ich vielleicht gerade die vertraute Bewegung vergleichen wollte.
Fachlich genauer: Bewegungsvariation und Übungsreihenfolge
Zwischen einzelnen Bewegungen gibt es Unterschiede. Manche betreffen Teile, die für das Ziel wenig bedeutsam sind. Andere helfen, neue Lösungen zu erkunden, oder entstehen als störende Ungenauigkeit. Deshalb lässt sich aus mehr Streuung allein kein besseres Lernen ableiten. Auch die Verbindung zwischen anfänglicher Variabilität und späterer Lerngeschwindigkeit fällt nicht über alle Aufgaben gleich aus (Dhawale et al., 2017).
Eine andere Frage betrifft die Reihenfolge verschiedener Übungsaufgaben. Eine Metaanalyse menschlicher Motorlernaufgaben fand im Gesamtergebnis Vorteile randomisierter gegenüber geblockten Reihenfolgen, in der Untergruppe von Anwendungsaufgaben jedoch keinen statistisch gesicherten Vorteil. Die Studien waren heterogen und überwiegend von schwacher Qualität (Czyż et al., 2024).
Das seitliche Versetzen einer Zielhand verändert zunächst einen Parameter derselben Aufgabe. Das ist etwas anderes als das abwechselnde Üben mehrerer Fertigkeiten. Für deinen Hund zählt, welche Änderung er gerade sinnvoll bewältigen kann; die Metaanalyse legt dafür keinen bestimmten Übungsplan fest.
Was beim Handtouch sichtbar wird
Eine gelungene Berührung zeigt die aktuelle Ausführung. Was bei einer späteren Gelegenheit unter ähnlichen Bedingungen gelingt und wie dein Hund eine kleine Veränderung bewältigt, sind zusätzliche Fragen.
Während der Übung

Wie gelingt die Bewegung gerade?
Die Hand steht ruhig auf gut erreichbarer Höhe. Schau darauf, wie dein Hund sie erreicht und wie genau der Kontakt gelingt.
Bei einer späteren Gelegenheit

Was gelingt unter ähnlichen Bedingungen?
Beginne wieder mit der vertrauten Variante. Lass auch die bisher nötigen Hilfen zunächst gleich, damit du die Ausführung sinnvoll vergleichen kannst.
Mit einer kleinen Veränderung

Wie passt dein Hund den Weg zur Hand an?
Versetze die Hand zwischen zwei Versuchen ein kleines Stück und halte sie dann wieder ruhig. Das Ziel soll weiterhin bequem erreichbar sein.
Die ersten beiden Ansichten zeigen bewusst denselben Aufbau. Der Unterschied liegt im Zeitpunkt.
Ausführliche Bildbeschreibung und Ablauf
Die drei Ansichten unterscheiden aktuelle Ausführung, späteres Behalten und Anpassung an eine kleine räumliche Veränderung. In allen Szenen hockt Michi rechts und bietet die offene Hand an. Links steht der Kartoffelwolf mit allen vier Pfoten auf dem Boden und berührt die Hand mit der Nasenspitze. Die andere Hand liegt bei Michi am Knie. Gezeigt ist jeweils der Kontaktmoment.
Die erste Ansicht gehört zur laufenden Übung. Die zweite verwendet bewusst dieselbe Zeichnung: Sie steht für eine spätere Gelegenheit mit vergleichbarer Handposition und vertrauten Hinweisen. Auch bisher nötige Hilfen bleiben für diesen Vergleich zunächst erhalten. Weder eine bestimmte Pausenlänge noch ein fester Trainingsplan wird vorgegeben.
In der dritten Zeichnung ist der Hund etwas anders ausgerichtet. Die beabsichtigte kleine Veränderung wird im Begleittext erläutert: Zwischen Versuchen wird die Zielhand leicht versetzt und anschließend wieder ruhig gehalten. Ein Standbild allein zeigt weder den zurückgelegten Bewegungsweg noch, ob die Hand tatsächlich stillgehalten wurde.
Nach dem im Artikel beschriebenen Ablauf wird der tatsächliche Nasenkontakt mit dem vertrauten beendenden Marker markiert. Danach wird die Zielhand zurückgenommen und die angekündigte Belohnung aus der anderen Hand nah vor dem Hund gegeben. Diese anschließenden Schritte sind in den Bildern nicht dargestellt.
Was später noch verfügbar ist
Eine flüssige Serie während der Übung zeigt dir den aktuellen Stand. Bei einer späteren Gelegenheit erfährst du, was dein Hund wiederfindet. Dafür ist zunächst eine ähnliche Ausgangslage hilfreich: dieselbe Aufgabe, vertraute Hinweise und eine vergleichbare Position der Hand. So bleibt erkennbar, ob sich der Ablauf über die Pause hinweg erhalten hat.
War bisher eine zusätzliche Hilfe nötig, verändert ihr Weglassen zugleich die Aufgabe. Du kannst gesondert beobachten, wie viel davon dein Hund schon ohne diese Hilfe schafft. Gelingt es schwächer, muss das nicht bedeuten, dass er die Bewegung vergessen hat. Vielleicht war ein Teil der Ausführung bisher an genau diesen Hinweis gebunden. Wie dein Hund von Hilfen unabhängiger wird erklärt diesen Aufbau genauer.
Ist die vertraute Berührung gut verfügbar, kannst du die Hand ein kleines Stück versetzen. Jetzt interessiert dich, wie dein Hund den Bewegungsweg anpasst. Wird er ungenau oder muss sich ungünstig strecken, gehst du zur vorherigen Position zurück und wählst anschließend eine kleinere Änderung.
Fachlich genauer: Was Übungsleistung und Behalten zeigen
Die Motorlernforschung unterscheidet Leistung während der Übung von späterem Behalten und Transfer. Hilfen können die aktuelle Ausführung verbessern. Was unter ähnlichen oder veränderten Bedingungen später gelingt, liefert zusätzliche Information über das Lernen. Auch solche späteren Vergleiche hängen von der konkreten Aufgabe und dem Zustand der untersuchten Person oder des Tieres ab (Kantak & Winstein, 2012; Soderstrom & Bjork, 2015).
Direkte Hundestudien ergänzen einzelne Teile dieser Frage. Chiandetti und Kolleginnen ließen 51 Hunde eine Box mit Nase oder Maul öffnen. Je 17 Hunde erhielten Clicker und Futter, „Bravo“ und Futter oder nur Futter. In den gemessenen Erwerbs- und Transfermaßen zeigte sich kein signifikanter Gruppenunterschied. Gemessen wurde das Lösen dieser Apparataufgabe, kein fein aufgelöstes Bewegungsprofil (Chiandetti et al., 2016).
Demant und Kolleginnen untersuchten bei 44 Beagles verschiedene Verteilungen einer schrittweisen Korb-, Sitz- und Bleibeaufgabe. Einzelne, stärker verteilte Sitzungen begünstigten das erreichte Niveau pro Sitzung. Nach Berücksichtigung dieses Niveaus zeigte sich kein zusätzlicher Effekt des Übungsplans auf das Behalten. Weniger Sitzungen pro Woche bedeuteten zugleich mehr Kalenderzeit für dieselbe Sitzungszahl. Der Befund betrifft diese Pläne und diese Aufgabe (Demant et al., 2011).
So schaue ich beim bekannten Handtouch hin
Ich wähle einen ebenen, griffigen Standort und biete die Hand so an, dass der Hund sie bequem erreicht. Er führt die kurze Nasenberührung selbst aus. Ich markiere den tatsächlichen Kontakt mit dem dafür vertrauten beendenden Marker, nehme die Zielhand zurück und gebe die angekündigte Belohnung aus der anderen Hand nah vor ihm.
Danach beobachte ich bei ähnlichem Aufbau den Bewegungsweg und die nächste Ausführung. Bei einer späteren Gelegenheit beginne ich ebenfalls mit der vertrauten Variante. Erst wenn sie trägt, kommt die kleine Veränderung hinzu. Die drei Ansichten der Grafik helfen, diese Fragen beim Beobachten auseinanderzuhalten.
Fehlt noch der erste Aufbau, führt Shaping oder Einfangen: Wie baue ich ein neues Verhalten auf? durch diesen Schritt. Bei wiederkehrenden Fehlern hilft Muss mein Hund Fehler machen, um zu lernen?, die Aufgabe leichter zu gestalten. Gelingen plötzlich mehrere vertraute, leichte Bewegungen deutlich schlechter oder reagiert dein Hund ungewohnt auf Berührung, gehört die körperliche Abklärung vor weitere Steigerungen.
Passend weiterlesen
- Woraus besteht eigentlich das Gehirn deines Hundes? ordnet die Bewegungsnetzwerke anatomisch ein.
- Wie das Hundegehirn Handlungen lernt erklärt die Auswahl von Handlungen und die Rolle ihrer Folgen.
- Wie Übung das Gehirn verändert verbindet Zellkommunikation, Lernen und Verarbeitung nach der Übung.
Quellen & Evidenz
Die Erklärung von Bewegungsrückmeldung, Behalten und Anpassung nutzt überwiegend Humanforschung und vergleichende Motorlernreviews. Veterinäranatomische Quellen tragen die beschriebenen Netzwerkverbindungen. Direkte Hundestudien untersuchten eine Boxöffnung beziehungsweise eine schrittweise Korb-, Sitz- und Bleibeaufgabe. Sie ergänzen konkrete Trainingsbefunde, ohne damit die gesamte Ausführung eines Handtargets zu prüfen.
Cerda-Gonzalez, S., Packer, R. A., Garosi, L., Lowrie, M., Mandigers, P. J. J., O’Brien, D. P., & Volk, H. A. (2021). International veterinary canine dyskinesia task force ECVN consensus statement: Terminology and classification. Journal of Veterinary Internal Medicine, 35(3), 1218–1230. https://doi.org/10.1111/jvim.16108
Chiandetti, C., Avella, S., Fongaro, E., & Cerri, F. (2016). Can clicker training facilitate conditioning in dogs? Applied Animal Behaviour Science, 184, 109–116. https://doi.org/10.1016/j.applanim.2016.08.006
Czyż, S. H., Wójcik, A. M., & Solarská, P. (2024). The effect of contextual interference on transfer in motor learning – A systematic review and meta-analysis. Frontiers in Psychology, 15, 1377122. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2024.1377122
Demant, H., Ladewig, J., Balsby, T. J. S., & Dabelsteen, T. (2011). The effect of frequency and duration of training sessions on acquisition and long-term memory in dogs. Applied Animal Behaviour Science, 133(3–4), 228–234. https://doi.org/10.1016/j.applanim.2011.05.010
Dhawale, A. K., Smith, M. A., & Ölveczky, B. P. (2017). The role of variability in motor learning. Annual Review of Neuroscience, 40, 479–498. https://doi.org/10.1146/annurev-neuro-072116-031548
Fletcher, T. F., & Beitz, A. J. (2011). Lab: Cerebellum [Veterinäres Lehrmodul]. University of Minnesota. https://vanat.ahc.umn.edu/neurLab6/
Izawa, J., & Shadmehr, R. (2011). Learning from sensory and reward prediction errors during motor adaptation. PLOS Computational Biology, 7(3), e1002012. https://doi.org/10.1371/journal.pcbi.1002012
Kantak, S. S., & Winstein, C. J. (2012). Learning-performance distinction and memory processes for motor skills: A focused review and perspective. Behavioural Brain Research, 228(1), 219–231. https://doi.org/10.1016/j.bbr.2011.11.028
Shmuelof, L., Krakauer, J. W., & Mazzoni, P. (2012). How is a motor skill learned? Change and invariance at the levels of task success and trajectory control. Journal of Neurophysiology, 108(2), 578–594. https://doi.org/10.1152/jn.00856.2011
Soderstrom, N. C., & Bjork, R. A. (2015). Learning versus performance: An integrative review. Perspectives on Psychological Science, 10(2), 176–199. https://doi.org/10.1177/1745691615569000
Wolpert, D. M., Diedrichsen, J., & Flanagan, J. R. (2011). Principles of sensorimotor learning. Nature Reviews Neuroscience, 12(12), 739–751. https://doi.org/10.1038/nrn3112